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Darlingtonia, die Kobralilie |
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Bild 1: Darlingtonia californica im Tontopf
Bild 2: eine unvorsichtige Fliege sitzt neugierig auf dem "Schlangenkopf"
Bild 3: Darlingtonien-Töpfe mit Sonnenschutz (siehe Kulturhinweise)
Bild 4: Nahaufnahme eines Darlingtonia-Schlauchblatts
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Um den Wurzelstock kühler als die umgebende Luft zu halten, wird Darlingtonia in großzügig bemessene Tontöpfe gepflanzt, die in der Vegetationszeit im Anstauverfahren bewässert werden (d.h. der Topf steht einige cm Tief in Regenwasser). Durch Verdunstungskälte an der Topf-Außenwand wird die notwendige Kühlung gewährleistet. Zusätzlich sind die Töpfe in meiner Kultur durch eine dicke weiße Kunststoffolie gegen direkte Sonneneinstrahlung abgeschirmt. Als Substrat verwende ich lebendes Torfmoos (Spaghnum), dem etwas Quarzsand beigemischt ist. Auf keinem Fall dürfen andere Moosarten verwendet werden! Lockere Torf/Sandgemische sollen auch ganz brauchbar sein, jedoch habe ich hier noch keine Erfahrungen gesammelt.
Um dem natürlichen Bedürfnis der Pflanze nach hoher Luftfeuchtigkeit gerecht zu werden, verwende ich für meine Darlingtonien einen recht großen Untersetzer als Wasserspeicher, der für zusätzliche Verdunstung sorgt. Wer einen Gartenteich sein eigen nennt, sollte die Pflanze in der warmen Jahreszeit in unmittelbarer Nähe des Wassers an einer windgeschützten Stelle plazieren. Im Winter erhält die Pflanze weniger Wasser, sie wird aber immer feucht gehalten.
Darlingtonia ist keine Zimmerpflanze und geht im Haus sehr schnell ein! Als Gebirgspflanze benötigt sie deutlich niedrigere Temperaturen in der Nacht, kommt dafür aber auch ganz gut mit unserem Klima zurecht und verträgt auch leichte Fröste. Abgesehen von heißen Sommertagen, an denen die Pflanze leicht schattiert werden sollte, benötigt die Kobralilie viel Sonne. Meine Pflanzen stehen an frostfreien Tagen draußen und verbringen ihre winterliche Ruhephase (die mit einem mehrmonatigen Wachstumsstopp einhergeht) in einem ungeheizten Kellerraum in der Nähe eines großen Westfensters. Bedingt durch den Frischluftaufenthalt während der Wachstumszeit fangen die Pflanzen viele Insekten, weshalb ich auf eine Düngung vollständig verzichte.
Weitere kannenbildende Pflanzen: |
Pflanzen mit anderen Fallentypen: |
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| Cephalotus, der Zwergkrug | Dionaea, die Venusfliegenfalle | |
| Heliamphora, der Sumpfkrug | Drosera, der Sonnentau | |
| Nepenthes, die tropische Kannenpflanze | Drosophyllum, das Taublatt | |
| Sarracenia, die Schlauchpflanze | Pinguicula, das Fettkraut | |
| Roridula, die halbkarnivore Taupflanze |
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